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Tourismushauptstadt Berlin

Berlin entwickelt sich mehr denn je zum Magneten. Allein 2016 besuchten 12,7 Millionen Touristen die Stadt, drei Prozent mehr als im Jahr zuvor. 11,6 Milliarden Umsatz erzielte Berlin damit. Somit ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftsmotoren – und trägt zudem entscheidend zum kosmopolitischen Klima der Hauptstadt bei. Interessant ist vor allem die Internationalität der Besucher. Neben einem leichten Besucherplus aus Deutschland kamen mehr Gäste aus Großbritannien (+2,6 %), Frankreich (+8,5 %) und den USA (+5,7 %).

Doch damit nicht genug: Zahlreiche Menschen aus aller Welt, die Berlin einmal gesehen haben, entscheiden sich, längerfristig zu bleiben. Es geht ihnen um die urbane Lebensqualität. Deshalb spielen internationale Käufer auf dem Wohnungsmarkt eine immer wichtigere Rolle. Gerade Menschen aus dem asiatischen Raum bilden eine große Käuferklientel. Allein aus China kamen binnen eines Jahres 17 Prozent mehr Besucher nach Berlin.

Internationales Publikum bei Projektentwicklungen berücksichtigen

Immobilienentwickler sollten darauf mit maßgeschneiderten Angeboten reagieren. Hilfreich sind Alleinstellungsmerkmale in Wohnanlagen wie etwa ein Concierge-Service. Der Concierge kümmert sich um die Wünsche der Bewohner –  egal ob es darum geht, ein Paket anzunehmen oder die Reinigungskraft in die Wohnung zu lassen. Zudem bietet er Schutz vor Dieben. Gerade ausländische Käufer suchen in anspruchsvollen Projekten Möglichkeiten zur Sozialisation. Dazu zählen etwa Gemeinschaftsterrassen oder aber Fitness- und Wellnessangebote, die sich die Apartment-Bewohner teilen. Letztlich entscheiden sich gerade internationale Käufer in Berlin für eine zentrale Lage. Sie kennen die Hauptstadt noch nicht so gut und sind an kurzen Wegen zu Schauspielbühnen, zur Oper oder zu einem exklusiven Restaurant interessiert. Außerdem haben sie häufig einen Großteil ihres Lebens bereits in einer internationalen Metropole verbracht. Projektentwickler suchen daher schon bei der Konzeption den Schulterschluss mit dem auf ausländische Käufer spezialisierten Vertrieb.

Menschen aus China suchen nach Sachwertanlagen

Derzeit suchen vor allem Wohlhabende aus China nach Immobilieninvestments in Berlin. Für Menschen aus dem asiatischen Raum sind sie sehr beliebte Anlageklassen, weil sie als Sachwert Sicherheit bieten. In dortigen Metropolen darf jeder Chinese nur eine Immobilie erwerben. Auslandsinvestitionen drängen sich da unweigerlich auf. Eine wohlhabende Bildungsschicht aus China schickt gerne eines der Kinder an eine deutsche Universität und nutzt diesem Umstand zum Kauf einer Immobilie als Sachanlage. Nach dem Hochschulabschluss wird das Apartment dann einfach vermietet.

Wer bereits in einer internationalen Metropole lebt, für den ist es daher selbstverständlich, auf Berlin zuzusteuern. Verglichen mit internationalen Metropolen wie New York und Paris ist die Bundeshauptstadt noch erschwinglich. Einen schlechten Service sollte sich niemand, der im gehobenen Segment eine Wohnung verkaufen will, erlauben. Vermögende Kosmopoliten haben hohe Ansprüche. Das gilt nicht nur für Asiaten.

 

 

Foto: Humboldt Universität Berlin